Internationale Kammermusikreihe
meistersolisten im isartal: Konzert 5

Streichsextett
Samstag 15. Oktober 2016, 19:30 Uhr

Kostenlose Einführung eine Stunde vor Konzertbeginn

Konzerte im Überblick
Konzert 1
Konzert 2
Konzert 3
Konzert 4
Konzert 6


Amaryllis Quartett Köln, Quartet-in-Residence
Volker Jacobsen Viola, Berlin
Jens Peter Maintz Violoncello, Berlin

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V.l.n.r.: Gustav Frielinghaus (Violine) Yves Sandoz (Violoncello)
Tomoko Akasaka (Viola) Lena Sandoz (Violine)


1. Preis 6th International Chamber Music Competition in Melbourne 2011
Finalisten-Preis beim Premio Borciani 2011
Kammermusikpreis Jürgen Ponto-Stiftung 2012
2. Preis der Tokyo International Viola Competition
Preisträgerin des Internationalen Musikwettbewerb der ARD München

Programm

György Ligeti
Streichquartett Nr. 1

Arnold Schönberg
Streichsextett Verklärte Nacht (1899)

Johannes Brahms
Streichsextett Nr. 1 B-Dur, op. 18


Amaryllis Quartett

„Aufregend frisch und auf kluge Weise unkonventionell“ (BNN) und mit „staunenswert makelloser Technik“ (SZ) begeistert das Amaryllis Quartett in seinen Konzerten regelmäßig Publikum und Presse und gehört damit zu den interessantesten Streichquartetten seiner Generation.

In seinen Konzertprogrammen ebenso wie bei seinen Einspielungen ist es dem Amaryllis Quartett ein Anliegen, Klassiker der Quartettliteratur auf ungewöhnliche Weise mit Neuem zu kombinieren und dadurch neue Hörwelten zu eröffnen. Die Uraufführung von Werken zeitgenössischer Komponisten wie Johannes Fischer, David Philip Hefti oder Lin Yang nimmt dabei einen ebenso wichtigen Platz ein wie die Wiederentdeckung heute vergessener Meisterwerke, etwa der Streichquartette des ungarischen Komponisten Géza Frid.

Die vier Musiker, die bei Walter Levin in Basel, später dann beim Alban Berg Quartett in Köln und bei Günter Pichler in Madrid ausgebildet wurden, gewannen zahlreiche internationale Preise, darunter den Finalisten-Preis beim Premio Paolo Borciani 2011 in Reggio Emilia und nur vier Wochen später den ersten Preis und den Monash University Grand Prize bei der 6th International Chamber Music Competition in Melbourne. Im Jahr 2012 wurde ihnen außerdem der Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung verliehen.

Konzertreisen führten das Amaryllis Quartett u.a. in die Alte Oper Frankfurt, die Tonhalle Zürich, den Wiener Musikverein, das Teatro della Pergola Firenze, das Gran Teatro La Fenice di Venezia und in die Dai-ichi Seimei Hall Tokio. Regelmäßig gastiert es auf Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Heidelberger Frühling, dem Rheingau Musik Festival und dem Lucerne Festival.

Außerdem rief das Quartett seine eigene Konzertreihe im Konzertsaal Solothurn ins Leben und gestaltet unter dem Motto „amaryllis 3x3“ einen Zyklus in der Laeiszhalle Hamburg, im Lübecker Kolosseum und im Bremer Sendesaal.

Zu den Kammermusikpartnern des Amaryllis Quartetts zählen Barbara Westphal, Dimitri Ashkenazy, François Benda, Patrick Demenga, Volker Jacobsen, Paul Katz, Jens-Peter Maintz, Gustav Rivinius, Gerhard Schulz und Michael Tree.

Die 2011 erschienene CD „White“ mit Werken von Haydn und Webern wurde 2012 mit dem ECHO Klassik für die beste Kammermusikeinspielung des Jahres ausgezeichnet. Sie bildete den Auftakt zu der von der Presse hochgelobten "Farbenreihe", in der Werke verschiedener Epochen miteinander in Beziehung gesetzt werden. Nach „Red“ und „Green“ ist zuletzt „Blue“ mit Werken von Ravel, Debussy und Yang erschienen. „Quartet playing at its best“, urteilte der American Record Guide.

Neben seiner Konzerttätigkeit ist das Quartett auch sehr daran interessiert, seine Erfahrung weiterzugeben. So unterrichten die Musiker bei verschiedenen Meisterkursen; mehrere Mitglieder des Quartetts haben ihre eigenen Kammermusikklassen an deutschen Hochschulen. Seit April 2016 ist Tomoko Akasaka Bratschistin des Amaryllis Quartetts. Tomoko Akasaka lebt in Berlin und ist u.a. Preisträgerin des 53. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD 2004 in München sowie  der 12. Internationalen “Japan classical music competition" (1. Preis).

Volker Jacobsen, Viola

In Hannover geboren und aufgewachsen entschied sich Volker Jacobsen bereits als Siebenjähriger nicht den Umweg über die Geige zu nehmen sondern gleich auf der Bratsche zu beginnen, auch wenn es sich anfangs um eine mit Bratschensaiten bespannte Geige handelte. Er bekam in Hannover Unterricht bei Christian Pohl bis er sein Studium an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Barbara Westphal aufnahm, das er dort auch mit dem Konzertexamen abschloss. Durch seine frühe, intensive Beschäftigung mit Kammermusik war für ihn die Arbeit mit Walter Levin, den Mitgliedern des Emerson String Quartet, Juilliard Quartet und dem Alban Berg Quartett prägend, insbesondere der während zweier Studienjahre in Wien vertiefte kollegiale und freundschaftliche Kontakt zum 2005 verstorbenen Bratschisten Thomas Kakuska. 1989 gründete Volker Jacobsen mit drei Kollegen das Artemis Quartett. Mit anfangs studentischem Elan widmete man sich dem Streichquartettrepertoire, um parallel zum Studium möglichst viel an dieser Gattung zu lernen. Nach wichtigen ersten Preisen bei internationalen Wettbewerben (ARD-Wettbewerb in München, Premio Paolo Borciani in Reggio Emilia) entwickelte sich eine in der Kammermusikwelt herausragende Karriere. Als regelmäßiger Gast konzertierte Volker Jacobsen mit dem Ensemble in allen bedeutenden Musikzentren und Festivals Europas, Nord- und Südamerikas, Japans und Australiens. Zahlreiche CD-Veröffentlichungen entstanden zunächst beim Label Ars Musici und später exklusiv für Virgin/EMI. Vielfach wurde diese Arbeit gewürdigt, z.B. durch Schallplattenpreise wie dem ECHO oder der Ehrenmitgliedschaft im Verein Beethovenhaus Bonn, und es entstanden zwei Filme des berühmten Regisseurs Bruno Monsaingeon.

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Trotzdem blieb bei dieser intensiven Karriere Zeit um über den Tellerrand zu schauen, z.B. 1999 während eines Aufenthaltes als Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg zum Austausch mit Wissenschaftlern und Forschern anderer Gebiete. 2007 entschied Volker Jacobsen auf dem Höhepunkt dieser Quartettkarriere sich beruflich neu zu orientieren. Anlässlich seines Ausscheidens aus dem Quartett kommentierte rückblickend die FAZ: „Die Artemisianer sind heute, auch im internationalen Vergleich, unter den sehr guten die besten.“
Schon als Ensemblemitglied hatte die pädagogische Arbeit einen besonderen Stellenwert für Volker Jacobsen: Er war Professor an der Universität der Künste in Berlin und „Master-in-Residence“ an der Chapelle musicale Reine Elisabeth in Brüssel.


Seit 2007 bekleidet er ein Professur für Bratsche an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Er ist gleichermaßen gefragt als Lehrer auf internationalen Meisterkursen wie als Kammermusiker mit Partnern wie Renaud und Gaultier Capucon, Leif Ove Andsnes und Juliane Banse. Duo- und Sonatenrepertoire spielt er regelmäßig mit dem Pianisten Matthias Kirschnereit, der auch Partner für ihn und seine Frau, die Klarinettistin Nicola Jürgensen, in Trio-Konzerten ist.
Aus der Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten der jüngeren Generation wie Jörg Widmann, Brett Dean, Mauricio Sotelo und Thomas Larcher entstand auch Volker Jacobsens besonderes Interesse an der Entstehung und Aufführung von Neuer Musik.

Jens Peter Maintz, Violoncello

Jens Peter Maintz studied with David Geringas and took master classes with Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Frans Helmerson and Siegfried Palm. He won first prize in the 1994 ARD competition in Munich, which had not been awarded for 17 years in the Violoncello category. From 1995 onwards, he was principal cellist of the Deutsches Symphonie-Orchester (DSO) Berlin, till in 2004 he became professor for cello at the University of the Arts (UdK) in Berlin as successor to Wolfgang Boettcher. At this time, he was also a long-serving member of the Trio Fontenay. At the invitation of Claudio Abbado, he has been principal cellist of the Lucerne Festival Orchestra since 2006.

Jens Peter Maintz has performed as a soloist and chamber musician in Europe, Japan, South America and the USA. He has worked with such conductors as Gerd Albrecht, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Dennis Russell Davies, Marek Janowski, Bobby McFerrin and Franz Welser-Möst. His chamber-music partners include ensembles such as the Artemis Quartet, Carmina Quartet and Minguet Quartet, and Kolja Blacher, Isabelle Faust, Janine Jansen, Julian Rachlin, Wolfram Christ, Antoine Tamestit and Hélène Grimaud. His discography is as wide-ranging as his repertoire: His debut CD on the Sony Classical label featuring works by Bach, Kodaly and Dutilleux was awarded an ECHO classical music prize, and he followed it up with recordings of Isang Yun’s Cello Concerto for Capriccio and a CD of Romantic repertoire from Tchaikovsky’s circle for Arte Nova.

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On his CD with works by cellist/composer Wilhelm Fitzenhagen, released by Oehms Classics, he is accompanied by the Munich Radio Orchestra. His CD on Berlin Classics Label, featuring Haydn Cello Concertos with the Deutsche Kammerakademie Bremen, was enthusiastically reviewed by magazines like “FonoForum” and “Der Spiegel.”

Jens Peter Maintz plays a cello by Vincenzo Ruggeri from the year 1696 and another built by Wolfgang Schnabl in 2010.

Mit freundlicher Unterstützung von

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Nächstes Konzert 5:

Samstag, 15. Oktober 2016
19:30 Uhr

Amaryllis Quartett, Köln
Volker Jacobsen Viola, Berlin
Jens Peter Maintz Violoncello, Berlin

  
Werke von
György Ligeti
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Arnold Schönberg Streichsextett Verklärte Nacht (1899)
Johannes Brahms Streichsextett Nr. 1 B-Dur, op. 18

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Vorschau Konzert 6:
Festkonzert
5 Jahre Meistersolisten im Isartal

Samstag, 26. November 2016
19:30 Uhr

Apollon Musagète Quartett, Polen

Werke von
Jean Sibelius
Andante Festivo
Anton Arensky String Quartet No.2 in A minor Op.35
Edward Grieg String Quartet No. 1 in G minor, Op. 27

Weitere Informationen finden Sie hier

Tickets

Preiskategorie A                              €  32
                                B                             €  26

Ermäßigt*           A                             €  20
                                B                             €  15

Einzelkarten sind als terminoffener Gutschein erhältlich

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sowie über die regionalen Vorverkaufsstellen, Schreibwaren Baumgartner, Icking, und Buchhandlung Isartal, Ebenhausen, sowie über alle Verkaufsbüros von München Ticket einschließlich online unter www.muenchenticket.de.


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* für Jugendliche bis 18 Jahre
   und Schwerbehinderte (GdB 50)

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