Ben­ne­witz Quartett  Kos­ten­lo­se Ein­füh­rung 1 Stun­de vor Konzertbeginn 

Refe­ren­tin: Ute Hamm
  Samstag   14.   Dezember   Beginn: 19.30 Uhr

Pro­gramm:

Joseph Haydn, Streich­quar­tett F‑Dur op. 77/2 (Hob. III:82)
Vik­tor Ull­mann, Streich­quar­tett Nr.3 (1943)
Leoš Janá­ček, Streich­quar­tett Nr. 2 “Inti­me Brie­fe“
Bedřich Sme­ta­na, Streich­quar­tett Nr. 2 d‑Moll (1883)

Künst­ler:

Jakub Fišer, Vio­li­ne
Štěpán Ježek, Vio­li­ne
Jiří Pin­kas, Vio­la
Štěpán Doležal, Vio­lon­cel­lo

… Ein Ensem­ble, das man spon­tan zu den bes­ten zäh­len könn­te, die man je gehört hat…”
SZ zum 25jährigen Jubi­lä­um des Quartetts

Das Ben­ne­witz Quar­tett wur­de vor mehr als einem Vier­tel Jahr­hun­dert in Prag gegrün­det. Es ist geprägt mit deut­schen Streich­quar­tett-Reper­toires, hat auf die­ser Grund­la­ge Wer­ke sei­ner tsche­chi­schen Hei­mat erar­bei­tet und gilt in der welt­wei­ten Kam­mer­mu­sik­sze­ne als der Kul­tur­bot­schaf­ter Tsche­chi­ens und Leit­bild böh­mi­scher Quar­tett­kunst. Namens­ge­ber ist der böh­mi­sche Gei­ger, Diri­gent und Musik­päd­ago­ge Antonín Ben­ne­witz, der in der Tra­di­ti­on der Vio­lin­vir­tuo­sen stand (Kubelík und Schnei­der­han u.a.) und sein eige­nes Quar­tett besaß. Bei den gro­ßen Fes­ti­vals in Salz­burg, Luzern, Locken­haus, beim Rhein­gau- und Schles­wig-Hol­stein-Musik Fes­ti­val und beim Pra­ger Früh­ling sind die Musi­ker dabei, tre­ten in der Elb­phil­har­mo­nie, der Wig­mo­re Hall, im Wie­ner Musik­ver­ein, im Kon­zert­haus Ber­lin, Thé­ât­re des Champs-Ely­sées, der Frick Coll­ec­tion New York, dem Seo­ul Arts Cen­ter auf.

Das Quar­tett war 1. Preis­trä­ger bei den renom­mier­ten Wett­be­wer­ben für Streich­quar­tet­te in Osa­ka 2005 und dem Pré­mio Pao­lo Bor­cia­ni in Ita­li­en 2008. 2018 wur­de es “Quar­tet in Resi­dence” der Tsche­chi­schen Phil­har­mo­nie im Rudol­phinum Prag. 2019 erhielt es den “Clas­sic Pra­gue Award” für das bes­te Kam­mer­kon­zert des Jah­res. Im Janu­ar 2019 umrahm­te das Ensem­ble musi­ka­lisch die Gedenk­stun­de für die Opfer des Holo­caust im Deut­schen Bundestag.

Zu sei­nen Kam­mer­mu­sik­part­nern zäh­len Jean-Yves Thi­bau­det, Alex­an­der Mel­ni­kov, Mar­tin Kasík, Vadim Gluz­man und Isa­bel Cha­ri­si­us. Ein neu­es Pro­jekt in 24/25 wird die Auf­füh­rung zwei­er spä­ter Streich­quin­tet­te von Brahms und Dvořák sein, gemein­sam mit Vero­ni­ka Hagen.

CDs mit Wer­ken von Bar­tók, Dvořák, Janá­ček und Sme­ta­na wur­den ein­ge­spielt. 2019 erschien bei Supra­phon eine Ein­spie­lung von Musik jüdi­scher Kom­po­nis­ten mit Wer­ken von Krá­sa, Ull­mann, Schul­hoff und Haas. Die­se CD wur­de von Gra­mo­pho­ne UK als Refe­renz­ein­spie­lung und “sple­ndid disc” bewertet.

Hören Sie sich ein:

Das Ben­ne­witz Quar­tett spielt Joseph Haydn