Rezensionen 2017/2018

Streichquartett-Festival Ickinger Frühling 2018
„Verdi einmal ohne Sänger“

„… Mit hellen, wie sonnendurchglühten Klängen nahm es die heitere, frühsommerliche Atmosphäre des Tages auf und verbreitete musikalische Hoch-Stimmung…“ Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 22. April 2018 von Sabine Näher

Streichquartett-Festival Ickinger Frühling 2018
„Da reist man gern aus Rom an“

„… Das Streicher-Festival hat inzwischen eine Attraktivität, die weit überregional ausstrahlt. Besucher schätzen das Programm, die Atmosphäre und die Nähe zu den Künstlern….“ Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 22. April 2018 von Sabine Näher

Streichquartett-Festival Ickinger Frühling 2018
„Gehaltvolles jenseits von Beethoven
Entdeckungen beim Internationalen Streichquartett-Festival Ickinger Frühling“

„… Schön, dass das Festival im Isartal diese Repertoireerweiterungen und -entdeckungen ermöglicht! In diesem Jahr fand es zum fünften Mal statt, und man kann es jedem Quartett-Interessierten nur empfehlen, und einen Ausflug ins schöne Isartal mit einem oder mehreren Konzerten zu verbinden….“ Lesen Sie mehr

KlassikInfo.de, 22. April 2018 von Robert Jungwirth

Minetti Quartett am 18. März 2018
„Wechselbad der Gefühle“

„… Dieser unmanierierte Musizierstil, der gleichwohl immer charaktervoll ist, zeichnet das ganze Quartett aus. Hier wird im selben Geist und mit einem Atem, in jeder Hinsicht aus einem Guss, musiziert. Ein Genuss für die Zuhörer…“ Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 19. März 2018 von Sabine Näher

Linos Ensemble am 24. Februar 2018
„Rares Repertoire – Das Linos Ensemble entzückt das Publikum“

… Ziel- und Höhepunkt war Beethovens Septett (…) Der 1. Satz versprühte Esprit, brachte fröhliche Ausgelassenheit und zeigte perfekte musikalische Kommunikation. Eine seelenvolle Kantilene der Klarinette eröffnete den 2. Satz, abgelöst von der Geige, die die Klarinette sanft umspielte. Die übrigen Instrumente legten ihnen einen samtenen Teppich aus. Dann durfte das oft verkannte Fagott beweisen, dass es ebenso viel Zartgefühl hat. “ Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 26. Februar 2018 von Sabine Näher

Trio Chanson mit Mathieu Herzog am 14. Januar 2018
„Hörerlebnis mit Trio Chausson erst nach der Pause“

… Das entscheidende Hörerlebnis kam allerdings vor allem nach der Pause mit dem Klavierquartett op 25. von Johannes Brahms. (…) Überzeugende Spannungsbögen taten sich auf, die einzelnen Stimmen mischten sich zu einem gerundeten Gesamtklang, eine kalkulierte Dynamik schaffte Kontraste, Zauber kam auf…“ Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 15. Januar 2018 von Ulrich Möller-Arnsberg

Amaryllis Quartett mit Johannes Merz und Michael Ransburg
am 25. November 2017
„Wo Worte nicht hinreichen“

… Mendelssohns Streichquartett Nr. 3 D-Dur eröffnete das Amaryllis Quartett – Gustav Frielinghaus, Lena Sandoz (beide Violine), Tomoko Akasada (Viola) und Yves Sandoz (Violoncello) – mit Feuer und Leidenschaft … Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 27. November 2017 von Sabine Näher

 „Roots/Wurzeln“ Liederabend mit Thomas Stimmel (Bass) am 16. September 2017
„Kaum bekannte Meisterwerke – Eine neue Welt“

… Und Stimmel schaffte es – mit den kurzen Erläuterungen zu den Komponisten und den Werken ebenso wie mit seinem schönen, warmen Timbre und mit der meisterlichen Gestaltung und Durchdringung des Gesangsparts. Bruchlos führte er die Stimme vom donnernden Fortissimo zum zart schwebenden Pianissimo, ganz wie es der Komponist vorschreibt …

Nach dem letzten Lied „Creole Girl“ mit seinem effektvollen Schluss brach der begeisterte Applaus los. Stimmel und Vogler ließen sich nicht lange bitten und präsentierten eine Zugabe: „My Lady“ von Will Marion Cook. Bei diesem Song … sind sängerische Qualitäten gefragt, die in Richtung Musical deuten. Und Stimmel zeigte, dass er auch über solche Fähigkeiten verfügt. Flexibel, humorig, witzig sang er das Lied und machte die Zuversicht, die der Text ausstrahlt, spürbar. … Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 17. September 2017 von Reinhard Szyszka

Cuarteto Quiroga am 7. Mai 2017
Ickinger Frühling „Wütender Torero“

… Die Spanier demonstrierten, wie souverän der junge Arriaga Haydnsche und auch Beethovensche Idiome in seine eigene Handschrift eingebaut hat – ja sogar Schubertsche Eintrübungen und Melancholie hörbar werden läßt. Dabei ist kaum davon auszugehen, dass Arriaga Schuberts Werke tatsächlich kannte. Eine wirkliche Entdeckung also, die man im Münchner Herkulessaal wohl kaum hätte machen können … Lesen Sie mehr

klassikinfo.de , 8. Mai 2017 von Robert Jungwirth

 Cuarteto Quiroga am 7. Mai 2017
Ickinger Frühling „Packend von der ersten Note an“

… Die Kunst, das Publikum mit dem ersten Ton zu packen und nicht mehr loszulassen, beherrscht das Quartett meisterhaft. Mit geradezu andächtiger Ruhe, in die man sich versenken kann, folgt der 2. Satz. Das Allegretto bringt eine wunderschöne Sehnsuchtsmelodie, die vom Cello in die zweite Geige wandert, und einen heiteren Mittelteil, unter dem Abgründe lauern.

Aufgewühlt schließt das Allegro – und hinterlässt den Hörer fast erschöpft von der intensiven Anteilnahme. Jubel über Jubel … Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 8. Mai 2017 von Sabine Näher

Prof. Oliver Wille und das Cuarteto Quiroga am 6. Mai 2017
Ickinger Frühling „Doppelt gewitzt“

… Und dann spielt das Cuarteto Quiroga das besprochene Werk mit derselben Spannung, Leidenschaft und beschwingten Leichtigkeit, mit der Wille es vorbereitet hat: ein herrlicher, anregender Nachmittag. Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 7. Mai 2017 von Felicitas Amler

Michael Martin Kofler (Flöte) und Regine Kofler (Harfe) am 26. März 2017
„Kunststücke außer der Reihe“

… Den Höhepunkt an Virtuosität hatten sich die Künstler für den Schluss aufgespart: „Karneval in Venedig“ von Paul-Agricole Génin. Hier glänzte die Flöte mit rasenden Läufen, Sprüngen, Tonrepetitionen und anderen verblüffenden Kunststücken, so dass die „Bravo“-Rufe am Ende wohlverdient waren … Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 27. März 2017 von Reinhard Szyszka

Florian Mitrea am 18. Februar 2017
„Im Dienste des Ausdrucks“

… Man merkte gleich, dass ihm diese Musik [Prokofjew] besonders lag. Hier konnte der Künstler seine stupende Virtuosität ausspielen, denn auch wenn die sechste Sonate technisch nicht so überfrachtet ist wie die siebte, erfordert doch auch sie enormes Können. Die Sehnsucht nach einer besseren Welt, die Bedrohung durch den heraufziehenden Zweiten Weltkrieg – Prokofjew hat alles in seiner Musik angelegt, und Mitrea wusste es umzusetzen und den Zuhörern zu vermitteln… Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung,19. Februar 2017 von Reinhard Szyszka

Modigliani Quartett am 14. Januar 2017
„Meisterstreicher“

… Am Ende bekommt das Modigliani-Quartett für dieses selten zu erlebende Gastspiel viel Applaus und Bravi. Und lässt es sich nicht nehmen, darauf noch mit einer besonderen Zugabe zu kontern. Mit funkelndem Expressivo bei Franz Schuberts Quartettsatz in c-Moll runden die Musiker den Abend genial ab…  Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung,15. Januar 2017 von Ulrich Möller-Arnsberg

Apollon Musagète am 26. November 2016
„Furioser Applaus für das „Apollon Musagète Quartett“ beim Fünfjährigen von Klangwelt Klassik“

…Für die Streicher des großartigen Apollon Musagète Quartetts gab es in Griegs Musik allerlei Herausforderungen zu knacken, wie sie solch einem technisch brillantem Ensemble gerade recht sind. […] Ihr Markenzeichen gilt noch immer: Technische Perfektion ordnen sie notfalls und immer dem lebendigen Musizierdrang unter. Das Risiko, dem sie sich dafür aussetzen, ist genau das, was ihre Interpretationen so aufregend macht… Lesen Sie mehr

Süddeutsche Zeitung, 27. November 2016, Ulrich Möller-Arnsberg