Qua­tu­or Modiglia­ni Sams­tag, 14. Janu­ar 2017, 19.30 Uhr

Ein­füh­rung: 18.30 Uhr

Künst­ler:

Amau­ry Coey­taux: Vio­li­ne von Gio­van­ni Bat­tis­ta Gua­da­gni­ni von 1773
Loïc Rio: Vio­li­ne von Ales­san­dro Gaglia­no von 1734
Lau­rent Mar­faing: Vio­la von Lui­gi Maria­ni von 1660
Fran­cois Kief­fer: Cel­lo von Mateo Goff­ril­ler 1706

 

Pro­gramm:

Lud­wig van Beet­ho­ven: Streich­quar­tett B‑Dur op. 18/6
Johan­nes Brahms: Streich­quar­tett Nr. 1 c‑Moll op. 51/1
Mau­rice Ravel: Streich­quar­tett F‑Dur

Coo­le Emp­find­sam­keit ‑ Dabei füh­ren sie einen para­do­xen Effekt her­bei, wie ihn nur die gro­ßen Quar­tet­te zustan­de brin­gen: per­fek­te Homo­ge­ni­tät bei voll­kom­me­ner Durch­hör­bar­keit.”

Mathi­as Wie­de­mann in der Main Post vom 18. Juli 2015

Per­fekt auf­ein­an­der ein­ge­stimmt, mit vie­len Ecken und Kan­ten, vir­tu­os und anmu­tig zugleich, frisch, lust­voll und leben­dig.”

Miri­am Damev in FALTER 36/12

Das Modiglia­ni Quar­tett fei­er­te 2013 sein zehn­jäh­ri­ges Bestehen und kann inzwi­schen mit Stolz auf eine beein­dru­cken­de Kar­rie­re bli­cken. Welt­weit hat sich das Ensem­ble zu einem der meist­ge­frag­ten Quar­tet­te der jun­gen Genera­ti­on ent­wi­ckelt, das in den wich­ti­gen Kon­zert­sä­len auf­tritt: in der Car­ne­gie Hall in New York, im Théât­re des Champs-Ely­sées, der Wig­mo­re Hall Lon­don, im Con­cert­ge­bouw Ams­ter­dam, der Ton­hal­le Zürich, im Münch­ner Her­ku­les­saal, im Kon­zert­haus Wien sowie im Mozar­te­um Salz­burg. Außer­dem ist das Quar­tett bei den gro­ßen Fes­ti­vals wie beim Schles­wig-Hol­stein Fes­ti­val, der Schu­ber­tia­de, dem Kis­sin­ger Som­mer und dem Rhein­gau Fes­ti­val regel­mä­ßig zu Gast.

In der Sai­son 2016/17 gas­tiert das Quar­tett in Euro­pa, Nord­ame­ri­ka, Aus­tra­li­en, Japan und Korea. Die Musi­ker sind bei einem groß­an­ge­leg­ten Kam­mer­mu­sik­abend in der frisch eröff­ne­ten Elb­phil­har­mo­nie in Ham­burg dabei, außer­dem in Mün­chen, Bam­berg und Flens­burg sowie bei den Nie­der­säch­si­schen Musik­ta­gen und der Schu­ber­tia­de zu hören.

2004 mach­te das Quar­tett erst­mals auf sich auf­merk­sam, als es den Frits Phil­ips Wett­be­werb für Streich­quar­tet­te in Eind­ho­ven gewann. 2005 folg­te der 1. Preis beim Vit­to­rio Rim­bot­ti Wett­be­werb in Flo­renz und 2006 ein wei­te­rer 1. Preis bei den renom­mier­ten Young Con­cert Artists Audi­tions in New York.

Die vier Musi­ker des Modiglia­ni Quar­tetts stu­dier­ten in Paris am Con­ser­va­toire Natio­nal Supé­ri­eur de Musi­que; als Quar­tett nah­men sie Unter­richt beim Ysaÿe und Arte­mis Quar­tett sowie bei Wal­ter Levin und Györ­gy Kur­tág.

Seit 2008 ver­öf­fent­lich­te das Label Mira­re fünf CDs, dar­un­ter fin­den sich Ein­spie­lun­gen von Quar­tet­ten von Haydn, Men­dels­sohn, Jugend­wer­ke von Mozart, Schu­bert und Arria­ga sowie zuletzt eine CD mit Quar­tet­ten von Debus­sy, Ravel und Saint-Saëns. Im Herbst 2015 erschien eine CD mit Wer­ken von Dohná­nyi, Bar­tók und Dvořák.

Eine regel­mä­ßi­ge Zusam­men­ar­beit ver­bin­det das Quar­tett mit Künst­lern wie Nicho­las Ange­lich, Ren­aud Capuçon, Marie-Eli­sa­beth Hecker, Sabi­ne Mey­er, Dani­el Mül­ler-Schott und Jean-Frédé­ric Neu­bur­ger.

Seit dem Som­mer 2014 hat das Quar­tett die künst­le­ri­sche Lei­tung des wie­der eröff­ne­ten berühm­ten Evi­an Fes­ti­vals am Gen­fer See über­nom­men.

Dank der groß­zü­gi­gen Unter­stüt­zung von pri­va­ten Spon­so­ren spielt das Quar­tett auf vier außer­ge­wöhn­li­chen alten ita­lie­ni­schen Instru­men­ten