Quar­tet­to di Cre­mo­na Sams­tag, 21. April 2018, 16.00 Uhr

Ein­füh­rung 15.00 Uhr

Künst­ler:

Cris­tia­no Gual­co Vio­li­ne
Pao­lo Andreo­li Vio­li­ne
Simo­ne Gra­ma­glia Vio­la
Gio­van­ni Sca­glio­ne Vio­lon­cel­lo

Pro­gramm:

Lui­gi Boc­cheri­ni Streich­quar­tett op. 2 Nr. 6 C-Dur G 164
Giu­sep­pe Ver­di Streich­quar­tett e-Moll
Otto­ri­no Respighi Streich­quar­tett Nr. 3 D-Dur

 „…die­se Musi­ker hand­ha­ben ihre Bögen mit sol­cher Viel­falt, dass man atem­los und auf­merk­sam dasitzt.“

(Jan-Olov Nyström, Hudiks­valls Tid­ning)

 “…Die dyna­mi­sche Gestal­tung war so geschmei­dig und ele­gant wie ein Klei­dungs­stück von Arma­ni und brach­te die Musik zur Per­fek­ti­on….“

(Strad-Maga­zi­ne)

Das Quar­tett mit dem klang­vol­len Namen besteht seit 2002 in der aktu­el­len Beset­zung. Die Musi­ker stu­dier­ten in Cre­mo­na an der Acca­de­mia Wal­ter Stauf­fer, wo sie seit 2011 Inha­ber des Lehr­stuhls für Streich­quar­tett sind. Außer­dem unter­rich­ten sie am Con­ser­va­to­rio Niccolò Paga­ni­ni di Geno­va und füh­ren Meis­ter­klas­sen in ganz Euro­pa. Die Stadt Cre­mo­na ehr­te die aus Genua stam­men­den Künst­ler mit der Ehren­bür­ger­schaft.

Ende Sep­tem­ber 2017 wur­den den Musi­kern von der Nip­pon Music Foun­da­ti­on vier Stra­di­va­ri Instru­men­te über­ge­ben. Sie waren einst wohl gehü­tet von Paga­ni­ni, nach sei­nem Tod ver­wahrt, und erst in den 1950er Jah­ren kamen sie wie­der in die Hän­de von Quar­tett-Musi­kern: Paga­ni­ni-, Cleve­land-Quar­tett, spä­ter Tokyo- und Hagen-Quar­tett. So benennt der Quar­tett­na­me die Stadt, in der die Instru­men­te ent­stan­den sind, und die Musi­ker sind alle aus der Hei­mat­stadt von Paga­ni­ni. Die Gei­gen sind von 1727 und 1680, die Vio­la von 1731 ist eine der 13 „über­le­ben­den“, das Cel­lo stammt von 1736.

Aktu­ell wird das Quar­tet­to di Cre­mo­na vom Kul­tur­fond Peter E. Eckes Stif­tung geför­dert.