Aci­es Quar­tett Sonn­tag, 24. März 2019, 11.00 Uhr

Ein­füh­rung 10.00 Uhr

Künst­ler:

Ben­ja­min Zier­vo­gel, Vio­li­ne
Rapha­el Kas­pri­an, Vio­li­ne
Jozef Bisak, Vio­la
Tho­mas Wies­fle­cker, Vio­lon­cel­lo

Pro­gramm:

Alfred Schnitt­ke, Streich­quar­tett Nr. 3
Giya Kan­che­li, Chia­ros­cu­ro (2011)
Hugo Wolf, Ita­lie­ni­sche Sere­na­de
Lud­wig van Beet­ho­ven, 
Nr. 4 c-Moll op. 18/4

Und dann muss man es … erst ein­mal zustan­de brin­gen, nach Haydns Streich­quar­tett (“Son­nen­auf­gang”) fast noch mehr Applaus für … Alfred Schnitt­ke ein­zu­heim­sen. Bei die­sem polysti­lis­ti­schen, höchst dif­fi­zi­len Werk, das The­men von Orlan­do di Las­so wie auch Beet­ho­ven ein­be­zieht, wur­den die vie­len Brü­che, das stän­di­ge Chan­gie­ren, wie auch die über­ra­schen­den Wen­dun­gen mit nie nach­las­sen­der Span­nung ein­fach hin­rei­ßend bril­lant gespielt. Stan­ding Ova­tions und zwei Zuga­ben!”

Hel­mut Chris­ti­an, Klei­ne Zei­tung 04.05.2011

Das Aci­es Quar­tett gehört vor allem wegen sei­ner außer­ge­wöhn­lich fili­gra­nen und von tie­fem musi­ka­li­schem Fein­sinn gepräg­ten Inter­pre­ta­tio­nen zu den Geheim­tipps in der Quar­tett-Sze­ne. Das auch inter­na­tio­nal erfolg­rei­che Öster­rei­chi­sche Quar­tett zeich­net sich durch kam­mer­mu­si­ka­li­sche Ele­ganz aus und musi­ziert in einer Klang­ba­lan­ce wie sie nur sel­ten zu hören ist. Zahl­rei­che Prei­se haben das seit über zehn Jah­ren ein­ge­spiel­te Ensem­ble auf die bedeu­tends­ten Podi­en der Musik­welt geführt. Im Juni 2003 gewan­nen die vier Musi­ker den Bun­des­wett­be­werb „Pri­ma la musi­ca“ mit Aus­zeich­nung. Im Okto­ber 2006 wur­den sie im erst­ran­gi­gen Eli­te-Wett­be­werb Öster­reichs, dem „Gra­dus ad par­nas­sum 2006“ in Wien, mit dem ers­ten Preis in der Kate­go­rie Streich­quar­tett aus­ge­zeich­net. Es folg­ten der Mozart-Preis für die bes­te Mozart-Inter­pre­ta­ti­on. Die vier Musi­ker sind Trä­ger des Titels „Artist of the Year 2007“ der Bank Austria/Creditanstalt und „Künst­ler des Jah­res 2007“ des öster­rei­chi­schen Rund­funk­sen­ders Ö1. Mit ihrer jüngs­ten Ein­spie­lung der bei­den Janáček-Quar­tet­te aus dem Jahr 2018 haben sie erneut für Furo­re gesorgt und ein­mal mehr ihr nuan­cen­rei­ches Aus­drucks­po­ten­zi­al unter Beweis gestellt.