Kuss Quar­tett + Slam-Poet Bas Bött­cher Frei­tag, 22. März 2019, 19.30 Uhr

Künst­ler:

Jana Kuss, Vio­li­ne
Oli­ver Wil­le, Vio­li­ne
Wil­liam Cole­man, Vio­la
Mikayel Hakhna­za­ryan, Vio­lon­cel­lo
Bas Bött­cher, Slam Poet

Pro­gramm:

Lud­wig van Beet­ho­ven / Györ­gy Kur­tág / Lud­wig van Beet­ho­ven
Györ­gy Kur­tág / Hel­mut Lachen­mann / Johann Sebas­ti­an Bach / Tho­mas Adès
Elliott Car­ter / Györ­gy Kur­tág / Lud­wig van Beet­ho­ven

Bas Bött­chers Poeme ent­wi­ckeln in ihrem akus­ti­schen Aggre­gat­zu­stand eine zusätz­li­che, schlicht über­wäl­ti­gen­de musi­ka­li­sche Qua­li­tät.”

Rol­ling Stone

Bas­ti­an Bött­cher zählt zu den inno­va­tivs­ten deut­schen Lyri­kern der jun­gen Genera­ti­on.”

Ruhr Zei­tung

Sei­ne Tex­te haben immer etwas von Musik. Sie sind rhyth­misch, dra­ma­tisch, wit­zig und haben ordent­lich Tem­po. Inhalt­lich arbei­tet er sich an Kon­sum­kri­tik ab, beob­ach­tet auch ein­fach mal nur die Stadt um sich her­um oder ana­ly­siert die Lie­be.«

Radio Fritz

Darf man das über­haupt? Das Streich­quar­tett, eine der puris­tischs­ten For­men der Musik, aus ihrem Elfen­bein­turm her­aus­lö­sen und einer scho­ckie­rend neu­en Part­ner­schaft aus­set­zen? Ja man darf, heißt die Ant­wort dann, wenn das berühm­te Kuss Quar­tett in sei­nem Ein­füh­rungs­kon­zert zum Ickin­ger Früh­ling mit einem der bekann­tes­ten Lyri­ker und Poe­try Slam­mern Deutsch­lands auf das Podi­um tritt und tra­di­tio­nel­le Kon­zert­for­men durch­bricht. Das Kuss Quar­tett stellt sich mit Bas Bött­cher ein neu­es Instru­ment zur Sei­te: die mensch­li­che Stim­me und das rhyth­misch gespro­che­ne Wort. Jen­seits von popu­lis­ti­schen Cross-Over Kon­zer­ten ent­steht hier eine Form der Kam­mer­mu­sik, die den musi­ka­li­schen Dia­log um das Nar­ra­ti­ve erwei­tert und Neu­es schafft.

Bas Bött­cher ist ein Lite­ra­tur-Genie. Gedich­te, Tex­te, Wör­ter wer­den in einen Klang­kör­per ver­wan­delt, rhyth­mi­siert und in Sze­ne gesetzt. Sei­ne Slam-Poe­sie lässt sich nicht in eine Form pres­sen und lebt aus der Impro­vi­sa­ti­on. Und wer ein­mal die vita­le Kraft der Inter­pre­ta­ti­on in einem Streich­quar­tett­kon­zert erlebt hat, weiß, dass auch sie aus dem Moment des Musi­zie­rens her­aus ent­steht und Gedan­ken for­mu­liert. Inspi­riert durch bedeu­ten­de Wer­ke der klas­si­schen und zeit­ge­nös­si­schen Streich­quar­tett-Lite­ra­tur von Beet­ho­ven bis Lachen­mann öff­net das Kuss Quar­tett mit Bas Bött­cher eine neue Dimen­si­on der Kam­mer­mu­sik.

Prof. Oli­ver Wil­le, einer der füh­ren­den Kam­mer­mu­sik-Spe­zia­lis­ten, wird das Kon­zert erklä­rend beglei­ten.