Ama­ryl­lis Quar­tett mit Maria Ric­car­da Wes­se­ling (Mez­zo­so­pran) Sams­tag, 17. Okto­ber 2020, 19.30 Uhr

Ein­füh­rung 18.30 Uhr

Künst­ler:

Gus­tav Frie­ling­haus, Vio­li­ne
Lena San­doz, Vio­li­ne
Tomo­ko Akasa­ka, Vio­la
Yves San­doz, Vio­lon­cel­lo
Maria Ric­car­da Wes­se­ling, Mez­zo­so­pran

 

Pro­gramm:

Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy, Streich­quar­tett Es-Dur op. 12
David Phil­ip Hef­ti
, Mez­zo­so­pran und Streich­quar­tett „An durch­sich­ti­gen Fäden“ (2013/2018) nach einem Gedicht von Kurt Aeb­li
Gus­tav Mah­ler, Mez­zo­so­pran und Streich­quar­tett “Rück­ert-Lie­der“
Felix Men­dels­sohn Bar­thol­dy
, Streich­quar­tett f‑Moll op. 80

… Maria Ric­car­da Wes­se­ling brach­te sich sehr dif­fe­ren­ziert ein, von der Voka­li­se bis zum Sprech­ge­sang, vom Flüs­tern bis zur Kan­ti­le­ne, bei der die Stim­me auf­blüh­te …”

Lübe­cker Nach­rich­ten, 21. April 2018

… Über den lang­sa­men Satz spann­ten die vier Musi­ke­rin­nen und Musi­ker einen gro­ßen bogen atmen­der Melo­di­en und seuf­zen­der Figu­ren, schlicht und doch unge­heu­er dicht …”

Katha­ri­na von Gla­sen­app zum Ama­ryl­lis-Quar­tett, Schwä­bi­sche Zei­tung 21. Febru­ar 2017

Das Ama­ryl­lis Quar­tett zeigt als Quar­tet in Resi­dence schier uner­schöpf­li­che musi­ka­li­sche Krea­ti­vi­tät und Offen­heit für span­nen­de Alli­an­zen. In die­sem Jahr arbei­tet das Ensem­ble mit der berühm­ten Mez­zo­so­pra­nis­tin Maria Ric­car­da Wes­se­ling als Part­ne­rin zusam­men. Der in der Schweiz leben­de aner­kann­te und mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­ne­te Kom­po­nist David Phil­ip Hef­ti hat dem Ama­ryl­lis Quar­tett und der Sän­ge­rin Maria Ric­car­da Wes­se­ling ein Werk geschrie­ben, das erst Anfang 2018 in der Musik­stadt Lübeck mit gro­ßem Erfolg urauf­ge­führt wur­de und mit dem das Ensem­ble und Wes­se­ling auf Kon­zer­tour­nee unter­wegs und nun auch in Icking zu hören sind.

Die in Grau­bün­den gebo­re­ne Schwei­zer Mez­zo­so­pra­nis­tin gehört zu einer der viel­sei­tigs­ten Sän­ger­per­sön­lich­kei­ten mit einem brei­ten Reper­toire nicht nur in der Opern­welt, son­dern auch im Lied­fach. Als “Neu­ent­de­ckung” fei­er­te sie ihren inter­na­tio­na­len Durch­bruch 2006 an der Opé­ra natio­nal de Paris, wo sie kurz­fris­tig am Pre­mie­ren­abend für Susan Gra­ham in der Titel­par­tie von Glucks Iphi­gé­nie en Tauri­de ein­sprang. Seit­her tritt sie in bedeu­ten­den Haupt­rol­len unter ande­rem in der Opé­ra Natio­nal de Paris, dem Tea­tro Real Madrid, der Staats­oper Ber­lin, der Staats­oper Stutt­gart, der Opé­ra Natio­nal de Lyon, der Liceu Bar­ce­lo­na, der Natio­nal Ope­ra Ams­ter­dam und dem Lin­coln Cen­ter New York auf. Sie war in Titel­par­ti­en als Part­ne­rin von Sän­ger­grö­ßen wie Pla­ci­do Dom­in­go zu hören, sang unter welt­be­rühm­ten Diri­gen­ten wie Tho­mas Hen­gel­brock und Teo­dor Cur­r­ent­zis,  in Insze­nie­run­gen von Peter Sel­lars und in der legen­dä­ren Orpheus-Pro­duk­ti­on von Pina Bausch.