Klen­ke Quar­tett (Deutsch­land) Sams­tag, 26. April 2020, 11.00 Uhr

Ein­füh­rung 18.30 Uhr

Künst­ler:

Anne­gret Klen­ke, Vio­li­ne
Bea­te Hart­mann, Vio­li­ne
Yvon­ne Uhle­mann, Vio­la
Ruth Kal­ten­häu­ser, Vio­lon­cel­lo

Pro­gramm:

Ger­mai­ne Taille­fer­re, Streich­quar­tett (1918)
Emi­lie May­er, Streich­quar­tett in g‑Moll op. 14 (1858)
Lud­wig van Beet­ho­ven, Streich­quar­tett Nr. 10 in Es-Dur op. 74 “Har­fen­quar­tett”

... Ihre Mozart-Quar­tet­te: tur­bu­lent, erfri­schend, wie ein treff­li­cher Pro­sec­co. Ihr Tschai­kow­ski: glut­voll und beherrscht zugleich. Ihr Haydn: ein rei­ner Spaß …“ 

Rhei­ni­sche Post, 7. Okto­ber 2010

Seit über 25 Jah­ren berei­chert das Klen­ke Quar­tett in unver­än­der­ter Beset­zung das inter­na­tio­na­le Kon­zert­le­ben. Bestehend aus vier Musi­ke­rin­nen zählt das Ensem­ble zu den bedeu­ten­den deut­schen Streich­quar­tet­ten und gilt „als eine der pro­fi­lier­tes­ten euro­päi­schen For­ma­tio­nen“ (Gewand­haus- Maga­zin). Tief­grün­dig­keit, Gesang­lich­keit, inti­mes Musi­zie­ren gepaart mit einer star­ken Pro­gramm­dra­ma­tur­gie sowie einer Klang­in­ten­si­tät bis in den lei­ses­ten Ton zeich­nen das Klen­ke Quar­tett aus.

Die inter­na­tio­na­le Kar­rie­re der vier Musi­ke­rin­nen läuft längst auf vol­len Tou­ren. Sie gehö­ren zu jenen Power­frau­en, die Kin­der, Kar­rie­re, Kunst und Krea­ti­vi­tät durch Dis­zi­plin, har­te Arbeit und Spaß an dem, was sie tun, sou­ve­rän unter ein Dach brin­gen. Das Quar­tett kon­zer­tiert über­all dort, wo die Bes­ten der Bes­ten auf dem Podi­um ste­hen, sie orga­ni­sie­ren die exqui­si­te Wei­ma­rer Kon­zert­rei­he „Auf­takt“ und die Hum­boldt-Soi­re­en, eine für drei Jah­re kon­zi­pier­te Kon­zert­se­rie in der Hei­lig Geist-Kapel­le an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin. Dar­über hin­aus sor­gen sie mit Fami­li­en­pro­gram­men, in denen sie gezielt die ganz jun­ge Genera­ti­on anspre­chen, für Nach­hal­tig­keit auch in der Musik. 

Die vier Frau­en haben sich von Anfang an als Ensem­ble ganz expli­zit dem Streich­quar­tett ver­schrie­ben. Die­se Ver­schmel­zung der künst­le­ri­schen Aus­drucks­kraft ist in ihrem unge­küns­tel­ten und aus­ge­feil­ten Spiel, das jede musi­ka­li­sche Wen­dung zu einer Aus­sa­ge gestal­tet, hör­bar. In Icking set­zen sie die Kom­po­nis­tin, Emi­lie May­er auf das Pro­gramm, eine Zeit­ge­nos­sin Robert Schu­manns, die als der weib­li­che Beet­ho­ven gilt und die bis heu­te im Schat­ten ihrer männ­li­chen Kol­le­gen steht.