Gold­mund Quar­tett Ein­füh­rung jeweils eine Stun­de vor Kon­zert­be­ginn

  Samstag   23.   Januar   Beginn: 16.00 Uhr
  Samstag   23.   Januar   Beginn: 19.30 Uhr

Pro­gramm:

Joseph Haydn, Streich­quar­tett Nr. 5 in f‑Moll Op. 20 Hob. III:35
Wolf­gang Rihm, Streich­quar­tett Gra­ve in memo­ri­am Tho­mas Kakus­ka
Gui­sep­pe Ver­di, Streich­quar­tett in e‑Moll

Künst­ler:

Flo­ri­an Schötz, Vio­li­ne
Pin­chas Adt, Vio­li­ne
Chris­toph Van­d­o­ry, Vio­la
Rapha­el Para­to­re, Vio­lon­cel­lo

Bit­te beach­ten:

Die Kon­zert­ter­mi­ne im hell­blau­en Kas­ten fin­den statt, solan­ge die coro­nabe­ding­ten Platz­be­schrän­kun­gen gel­ten. Die Ter­mi­ne im dun­kel­blau­en Feld fin­den in jedem Fall statt.
… ein exqui­si­tes Spiel (…), das zugleich plas­tisch und immer rund geformt ist. Kein Pri­ma­ri­us sticht da her­aus, kein Cel­lo spielt sich in den Vor­der­grund, son­dern viel­schich­ti­ge Homo­ge­ni­tät ist obers­tes Gebot…

Klaus Kalch­schmid, Süd­deut­sche Zei­tung,  06. März 2018

…Was das Gold­mund Quar­tett aus­macht, ist sei­ne natür­li­che und sich selbst treu blei­ben­de Spiel­wei­se. Hier wur­de kein ande­res Ensem­ble kopiert und kei­ne ande­re Inter­pre­ta­ti­on nach­ge­ahmt. Das Ensem­ble hat einen eige­nen Klang und eine eige­ne Rhe­to­rik, die für die ver­schie­de­nen Stil­epo­chen auch die nöti­ge Wan­del­bar­keit mit­bringt…”

Rein­hard Pal­mer, Süddeutsche Zei­tung, 13.Dezember 2016

Ein Streich­quar­tett, das auf der einen Sei­te einen so jugend­li­chen Esprit ver­sprüht wie das Gold­mund Quar­tett und zum ande­ren schon seit 10 Jah­ren in der­sel­ben Beset­zung auf den inter­na­tio­na­len Büh­nen kon­zer­tiert und Prei­se gewinnt, fin­det man sel­ten…” heißt es zur Ankün­di­gung des eben erst bei Ber­lin­Clas­sics erschie­ne­nen Albums “Tra­vel Dia­ries”. Die Beschrei­bung trifft den Cha­rak­ter die­ses Aus­nah­me-Ensem­bles auf den Punkt. Das Gold­mund Quar­tett gehört zu den inter­na­tio­nal gefrag­tes­ten Streich­quar­tett For­ma­tio­nen.

Ihre Aus­bil­dung erhiel­ten die vier Musi­ker in Mün­chen und Stutt­gart. Wich­ti­ge Impul­se kamen von André J. Roy, Eber­hard Feltz und Alfred Bren­del.

Dass sie für die gro­ße klas­si­sche Streich­quar­tett-Lite­ra­tur von Haydn bis Beet­ho­ven eben­so den rich­ti­gen Ton fin­den wie für zeit­ge­nös­si­sche Wer­ke gehört zu ihren Mar­ken­zei­chen: Tref­fen­de Into­na­ti­on und bis ins kleins­te Detail aus­ge­ar­bei­te­te Phra­sie­rung kenn­zeich­nen ihre Inter­pre­ta­tio­nen. Expe­ri­men­tier­freu­dig nähern sie sich nicht nur neu­en Wer­ken und Auf­trags­kom­po­si­tio­nen, son­dern auch außer­ge­wöhn­li­chen Ver­an­stal­tungs­for­ma­ten.

Das Gold­mund Quar­tett hat eine ganz Rei­he bekann­ter inter­na­tio­na­ler Prei­se gewon­nen wie den Wig­mo­re Hall String Com­pe­ti­ti­on 2018, den Mel­bourne Inter­na­tio­nal Cham­ber Music Com­pe­ti­ti­on und wur­de von der Euro­pean Con­cert Hall Orga­ni­sa­ti­on als Rising Stars der Sai­son 2019/20 ernannt.

Seit der Sai­son 2019/20 musi­ziert das Gold­mund Quar­tett mit den Stra­di­va­ri-Instru­men­ten des Gei­gers Nicoló Paga­ni­ni, eine Leih­ga­be der Nip­pon Music Foun­da­ti­on. Im März 2020 erhiel­ten sie den mit 60.000 € dotier­ten Preis der Jür­gen Pon­to-Stif­tung. In der Begrün­dung der Jury heißt es: „Das Gold­mund Quar­tett hat in den letz­ten Jah­ren eine außer­or­dent­lich viel­ver­spre­chen­de Ent­wick­lung genom­men. (…) Das Gold­mund Quar­tett ist in jeder musi­ka­li­schen Epo­che zuhau­se, und die gro­ßen Prei­se der jün­ge­ren Ver­gan­gen­heit bele­gen in ein­drucks­vol­ler Wei­se, dass sein Ruf, zu einem der bes­ten Streich­quar­tet­te sei­ner Genera­ti­on zu gehö­ren, sich inzwi­schen auch inter­na­tio­nal durch­setzt.“

Hören Sie sich ein!