Qua­tu­or Voce Ein­füh­rung jeweils eine Stun­de vor Kon­zert­be­ginn

  Samstag   19.   Juni   Beginn: 19.30 Uhr
  Sonntag   20.   Juni   Beginn: 11.00 Uhr

Pro­gramm:

Erwin Schul­hoff, Fünf Stü­cke für Streich­quar­tett (1923)
Wolf­gang Ama­de­us Mozart, Streich­quar­tett in D‑Dur KV 575
Ben­ja­min Brit­ten, Streich­quar­tett Nr. 2 in C‑Dur op. 36

 

 

Künst­ler:

Sarah Day­an, Vio­li­ne
Céci­le Rou­bin, Vio­li­ne
Guil­laume Becker, Vio­la
Lydia Shel­ley, Vio­lon­cel­lo

Bit­te beach­ten:

Die Kon­zert­ter­mi­ne im hell­blau­en Kas­ten fin­den statt, solan­ge die coro­nabe­ding­ten Platz­be­schrän­kun­gen gel­ten. Die Ter­mi­ne im dun­kel­blau­en Feld fin­den in jedem Fall statt.
To hear the Voce play­ers tra­cing the music’s high-speed expres­si­ve inter­ch­an­ges with such acu­te sen­si­ti­vi­ty, cap­tu­red in thril­lin­g­ly tac­ti­le, life­li­ke sound, has been one of the high­lights of my lis­tening year.” 

Juli­an Hay­lock, The Strad Maga­zi­ne

En quel­ques instants, on mes­u­re le che­min par­cou­ru par l’ensemble fran­çais dans l’autorité du ton et du souf­fle, dans la mai­tri­se des con­tras­tes, et plus encore dans la pro­fon­deur de la visi­on.”

Jean-Michel Molk­hou, Dia­pa­son

Sou­ples­se et joie dans la pri­se de ris­ques, curio­si­té des cou­leurs sono­res et bril­lan­ce tech­ni­que : tout cela dis­tin­gue le Qua­tu­or Voce…”

Ham­bur­ger Zei­tung, Marie­lou­ie Scharf

Zwei­fels­oh­ne: Die­ses Streich­quar­tett gehört welt­weit zu den Spit­zen­en­sem­bles.”

Rein­hard Pal­mer, Süd­deut­sche Zei­tung, 24. April 2015

Das Qua­tu­or Voce gehört zu jenen Quar­tett­for­ma­tio­nen, die es ver­ste­hen, Tra­di­tio­nen auf­zu­bre­chen und die Gat­tung Streich­quar­tett in der gan­zen Viel­falt ihrer Aus­drucks­for­men zu ent­wi­ckeln und aller for­mel­haf­ten Stren­ge zu ent­le­di­gen. Dabei geht es ihnen nicht um schnell­le­bi­ge Effek­te, son­dern um die Trans­for­ma­ti­on in eine Rezep­ti­ons­äs­the­tik, die das heu­ti­ge Publi­kum erreicht.

Seit nun­mehr 15 Jah­ren kul­ti­vie­ren sie einen Stil, der die klas­si­sche Lite­ra­tur und Zeit­ge­nös­si­sches in einen ganz neu­en Kon­text setzt und mit unter­schied­li­chen künst­le­ri­schen Dis­zi­pli­nen expe­ri­men­tiert. Ihre Fähig­keit musi­ka­lisch anzu­knüp­fen ist fast uner­schöpf­lich: Sie arbei­ten zusam­men mit Pop­sän­gern, Impro­vi­sa­ti­ons­künst­lern, Cine­as­ten, Cho­reo­gra­phen oder sogar Vogel­stim­men-Imi­ta­to­ren wie John­ny Ras­se und Jean Bou­cault. Sie ver­lei­hen Stumm­film-Meis­ter­wer­ken ihre Stim­me, tei­len die Büh­ne mit so unter­schied­li­chen Per­sön­lich­kei­ten wie dem viel­sei­ti­gen Cel­lis­ten Vin­cent Segal, den Sän­gern Kyrie Krist­man­son und Aynur, den Cho­reo­gra­fen Tho­mas Lebrun und den Brü­dern Ben Aïm oder dem Akkor­deo­nis­ten Vin­cent Pei­ra­ni. Auf den bedeu­ten­den Büh­nen der klas­si­schen Musik­welt kon­zer­tiert das Quar­tett mit arri­vier­ten Künst­lern wie Miguel da Sil­va, Yuri Bash­met und Michel Por­tal, Shani Dilu­ka, Bert­rand Cha­ma­y­ou und David Kadouch.

Gro­ße inter­na­tio­na­le Tour­ne­en führ­ten das Qua­tu­or Voce nach Japan, Hai­ti, Aus­tra­li­en und in die USA sowie nach ganz Euro­pa. In den letz­ten Spiel­zei­ten trat das Quar­tett unter ande­rem im Ams­ter­da­mer Con­cert­ge­bouw, im Kon­zert­haus in Wien, in den Phil­har­mo­nien in Paris, Köln und Luxem­burg, im BOZAR in Brüs­sel, in der Oji-Hal­le in Tokio und im Tea­tro Colon in Bogo­ta auf.

Ange­regt durch zahl­rei­che Begeg­nun­gen mit Stars des Jazz und der Welt­mu­sik, stell­ten die Voce mit „Iti­nera­ry“ ein außer­ge­wöhn­li­ches Album vor. In enger Zusam­men­ar­beit mit fünf Kom­po­nis­ten mit unter­schied­li­chem Hin­ter­grund ent­stand ein neu­es Reper­toire am Ran­de der geschrie­be­nen und impro­vi­sier­ten Musik. Auch die CD-Ein­spie­lun­gen mit Wer­ken von Schu­bert, Beet­ho­ven, Mozart, Brahms, Bar­tók, Janácek, Schul­hoff und sogar hoch­mit­tel­al­ter­li­chen Lie­bes­lie­dern sind von der inter­na­tio­na­len Pres­se begeis­tert auf­ge­nom­men wor­den.

Über das Kon­zer­tie­ren hin­aus füh­ren die vier Musi­ke­rIn­nen auch eige­ne künst­le­ri­sche Pro­jek­te durch. So orga­ni­sie­ren sie zwei Fes­ti­vals in der süd­li­chen Ardè­che. Im Pari­ser Musik­le­ben sind sie mit einer eige­nen Kon­zert­rei­he ver­tre­ten, in der sie sich vor­wie­gend neu­en Wegen und unge­wöhn­li­chen Pro­jek­ten mit ande­ren Küns­ten und Künst­lern wid­men.

Seit sei­ner Grün­dung wird das Qua­tu­or Voce von ver­schie­de­nen Insti­tu­tio­nen geför­dert, 2006 wur­de das Ensem­ble in das Pro-Quar­tet-CEMC Pro­gramm auf­ge­nom­men und wur­de dort 2008 ‘Quar­tet in resi­dence’. 2009 erhielt es auf Betrei­ben von Gün­ter Pich­ler ein Sti­pen­di­um des Insti­tu­to Inter­na­cio­nal de Músi­ca de Cáma­ra (Madrid). In der Spiel­zeit 2013–14 trat es als Rising Stars in den gro­ßen Kon­zert­häu­ser Euro­pas auf.

Hören Sie sich ein!